Gerhard Eckarth und Thomas Veith (v.li.) mit den neuen Assistentinnen und Assistenten für Hotelmanagement

„Der schönste Beruf der Welt“

Abschlussfeier an der Europäischen Hotelfachschule

Zwar habe er nur einen Teil ihrer Ausbildungszeit begleitet, so Thomas Veith, Schulleiter der Hotelfachschule, der diese Position erst im Laufe des letzten Jahres angetreten hatte, doch das, was er in dieser Zeit und vor allem bei den Prüfungen erlebt habe, sei teilweise „fantastisch“ gewesen. Auch dass sie sich vor allem durch die Praktika und Auslandsaufenthalte im Persönlichkeitsbereich alle weiterentwickelt hätten, hörten die 29 frisch gebackenen Assistenten/innen für Hotelmanagement nur allzu gerne. Aufgrund der Kontakte, die sie während der praktischen Ausbildung gewonnen haben, zeigte sich Veith auch zuversichtlich für ihren weiteren beruflichen Werdegang. Vier von ihnen führt dieser zunächst für ein Studium nach London bzw. Sydney, wobei dieses für alle aufgrund ihres Abschlusses an der Europäischen Hotelfachschule in Baden-Baden verkürzt wird.

Dass sich diese nun zwar schon seit mehreren Jahren auf dem „Campus“ in der Cité etabliert habe, allerdings in diesem Frühjahr den Schulträger gewechselt hat, erinnerte Sven Pries, Schulleiter der Europäischen Medien- und Eventakademie, in die die Hotelfachschule ein- gegliedert worden war. Pries kündigte an, dass der Standort weiterentwickelt werden soll – rund um alles, was zum Eventbereich gehöre.

Falls sie es noch nicht wussten, Gerhard Eckarth, stellvertretender Schulleiter der Hotelfachschule und selbst viele Jahre als Hoteldirektor tätig, sagte es ihnen nochmals: „Sie haben den schönsten Beruf der Welt“. Und damit sie in diesem erfolgreich werden, müssten sie stets gute Personalmanager sein. Denn die Häuser, in denen sie künftig arbeiteten seien lediglich die Hardware, auf die Mitarbeiter, die Software, aber komme es an. Wer im Hotelfach arbeite, müsse Künstler und Psychologe, Organisator und Schauspieler zugleich sein. Denn „Jeden Morgen geht der Vorhang auf und man steht auf einer neuen Bühne“. Aber bei dem Engagement und der Leidenschaft, die die Auszubildenden gezeigt hätten, sei ihm um ihre Zukunft nicht bange.

Michael Schneider