Schüler beim auspacken der Zinsser Minilaborklassensätze Foto: H.Knoch


Neue Minilaborarbeitsplätze am Gymnasium Hohenbaden

Verbesserte Ausstattung der Chemie dank großzügiger Unterstützung durch den Fonds der Chemischen Industrie (VCI)

„Wir schaffen eine Lernumgebung, die die Entfaltung und Entwicklung schöpferischer und intellektueller Fähigkeiten ermöglicht und fördern individuelle Begabungen, Neigungen und Interessen. Die Lust am Lernen ist uns ebenso wichtig wie die Freude am Experimentieren. Dabei nutzen wir den Vorteil unserer überschaubaren Größe.

Wir verstehen uns als Gemeinschaft, in der junge Menschen zu leistungsbereiten, verantwortungsbewussten und urteilsfähigen Frauen und Männern heranwachsen können, die sich den Herausforderungen der modernen Gesellschaft stellen und die das Leben in der Gegenwart und Zukunft mitgestalten.“

Diesem Leitbild entsprechend hat das Gymnasium Hohenbaden die Ausstattung seiner Praktika optimiert.

Unser universaler humanistischer Bildungsansatz soll auch zukünftig neben den „alten“ und „neuen“ Sprachen die Naturwissenschaften auf hohem Niveau mit einschließen. Die Hochbegabtenförderung ist ein weiterer Schwerpunkt unserer Schule, wobei unser Ansatz auf Integration der besonders Begabten in das soziale Gefüge der „Normalklassen“ gerichtet ist und durch Binnendifferenzierung versucht, den individuell unterschiedlichen Bildungsanforderungen gerecht zu werden.

Dazu ist es erforderlich, auch im naturwissenschaftlichen Bereich das Angebot zum individuellen experimentellen Arbeiten und zur Binnendifferenzierung zu verbessern.

Das Zinsser Minilabor in Form der Minilaborklassensätze erschien dafür besonders geeignet, zumal diese leicht transportabel und damit auch außerhalb des Chemiesaales z.B. für Boden- oder Gewässeruntersuchungen einsetzbar sind. Die Anschaffungskosten überstiegen aber unsere finanziellen Möglichkeiten. Dank der großzügigen Unterstützung des Fonds der Chemischen Industrie war es nun möglich, diese Anschaffung zu tätigen ohne den knappen Schuletat zusätzlich zu belasten. Jetzt verfügen wir dank der zusätzlichen, hochwertigen und mobilen Schülerarbeitsplätze über eine überdurchschnittliche Ausstattung, die allen Erfordernissen eines zeitgemäßen Unterrichts gerecht wird. Ein positiver Nebeneffekt ist, dass mit den Minilaborarbeitsplätzen ein Chemikalien sparendes und damit umweltfreundliches Arbeiten möglich wird, das zusätzlich noch hilft, die laufenden Betriebskosten niedrig zu halten.

In den großen Ferien wurde im Zuge der Umbaumaßnahmen am Gymnasium Hohenbaden auch die Gasversorgung im Chemiesaal und Chemiepraktikum saniert und teilweise erneuert, im Lehrsaal eine neue Energieleiste mit Gas- und Stromanschlüssen installiert. Auf diese Weise sind flexible Schülerarbeitsplätze entstanden, die durch einfaches Umgruppieren der Schülertische genutzt werden können. So kann man den Lehrsaal schnell und unproblematisch mit wenigen Handgriffen in einen Praktikumsraum verwandeln.