Die siegreichen Spielgruppen mit Lehrern sowie Hans-Jürgen Schmidt (re.) von der Sparkasse Baden-Baden Gaggenau

Zehn spannende Börsenwochen

„MLG Broker“ siegreich beim Planspiel Börse der Sparkasse Baden-Baden Gaggenau

Baden-Baden, 31.1.2011 – Rund zehn Wochen Börsenatmosphäre zwischen dem 4. Oktober und dem 14. Dezember 2010 lagen hinter ihnen, mit Gewinnen und Verlusten, bei den im Palais Hamilton Spielgruppen des Planspiels Börse 2010 der Sparkasse Baden-Baden Gaggenau stand am Ende dieser aufregenden Zeit ein Plus unter dem Strich, denn sie gehörten zu den sechs Siegergruppen, die  Geldpreise entgegennehmen konnten. Die drei Erstplatzierten dürfen zudem noch an der Hauptversammlung einer Aktiengesellschaft teilnehmen.

Recht eng zugegangen war es diesmal an der Spitze, am Ende hatte das Schülerteam des Markgraf-Ludwig-Gymnasiums „MLG Broker“ die Nase vorn. Ihr Wertpapierdepot wies am Schlusstag einen Wert von 58.262,37 Euro auf. Auch die Zweitplatzierten kommen vom MLG. Die „Stock-Champs“ konnten das jeder Gruppe zur Verfügung stehende Startkapital von 50.000 Euro auf 57.776, 64 Euro erhöhen. Platz 3 ging nach Gaggenau ans Goethe-Gymnasium. Die „Mädels“ erreichten 57.191,54 Euro. Platz 4 belegte die Gruppe „Schuldenfalle“ von der Realschule Gaggenau, Platz 5 die „black eyed jesus“, wieder vom Gaggenauer „Goethe“ und Platz 6 schließlich fiel an die „Altus AG“ vom kurstädtischen Richard-Wagner Gymnasium.

Betreut und mit regelmäßigen Infos versorgt wurde die insgesamt 52 Spielgruppen aus dem Geschäftsgebiet der Sparkasse Baden-Baden Gaggenau von deren Wertpapierspezialist Hans-Jürgen Schmidt. Dieser anlysierte noch einmal das Börsengeschehen während der Spielzeit und ging auf die Tops und Flops ein. Zu letzteren gehörten aufgrund der Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke vor allem Werte aus den Bereich der erneuerbaren Energien (Windräder, Solarzellen). Die Topliste führten Automobilaktien an, allen voran Porsche und VW. Daneben konnte aber auch Gewinne einstreichen, wer auf die Aktien von Unternehmen setzte, die Computerchips produzieren. Schmidt hofft  auch, dass durch die Teilnahme am Planspiel Börse die Aktienkul-tur ein bisschen gefördert worden ist. Denn aktuell besitzen nur etwa zehn Prozent der Bundesbürger Aktien oder Aktienfonds.

Freude herrschte aber nicht nur bei den Gewinnerinnen und Gewinnern, sondern auch bei den Sparkasse-Mitarbeitern. Denn, so Alexandra Lalovic von der Marketing-Abteilung, die Deutsche Unesco-Kommission hat erst jüngst das Planspiel Börse als Projekt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet.