Sarah Wilhelm, Vera Mohlberg, Richard Schmitz (1. Vizepräsident IHK

Drei der fünf besten Azubis aus Baden-Baden

Lossprechungsfeier der Gastronomieberufe in der IHK

Karlsruhe, 15.8. 2011 – Mit Vera Mohlberg, Sarah Wilhelm und Jennifer Hüllen kommen drei der fünf besten Auszubildenden der Berufe im Hotel- und Gastgewerbe aus Baden-Baden. Sie erhielten die höchste Punktzahl aller Absolventen in ihren jeweiligen Ausbildungsberufen Fachkraft im Gastgewerbe, Hotelkauffrau und Restaurantfachfrau. Ihre Ausbildung absolvierten sie im Brenner` s Park-Hotel und Spa, im Dorint Maison Messmer beziehungsweise im Europäischen Hof. Gemeinsam mit den anderen Preisträgern wurde sie in der gemeinsamen Lossprechungsfeier von IHK und DEHOGA im IHK Haus der Wirtschaft geehrt. Insgesamt haben in den fünf Gastronomieberufen 242 Auszubildende ihre Prüfung abgelegt.

Der I. Vizepräsident der IHK, Richard Schmitz, gratulierte den ehemaligen Auszubildenden und betonte, dass man gerade in der Gastronomie und Tourismuswirtschaft, die zu den bedeutendsten Wirtschaftszweigen zählen, gute Fachkräfte dringend brauche. „Um dem erwarteten  dramatischen Mangel an Fachkräften zu begegnen, arbeiten die IHK und ihre Mitgliedsbetriebe mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Kräften daran, keinen Schüler auf dem Weg in den Beruf zu verlieren“, so Schmitz. Für die frisch gebackenen Absolventen dagegen werde diese Entwicklung von Vorteil sein. „Wenn sie einsatzbereit und flexibel sind, werden sie keine Mühen haben, ihre berufliche Laufbahn nach Ihren Wünschen zu gestalten.“

Sowohl Schmitz als auch Karl Brüggemann, Vorsitzender der Fachgruppe Berufsbildung im DEHOGA Karlsruhe, wiesen aber darauf hin, dass der Weg mit diesem ersten Abschluss keinesfalls zu Ende sei. „Sprechen sie die IHK oder den DEHOGA an. Wir suchen gemeinsam nach Lösungen für ihr Weiterkommen“, erklärte Brüggemann. „In einer Zeit, in der ein Meister mit einem Abiturienten gleich gestellt wird, kann der Weg der dualen Ausbildung bis an die Spitze der Karriereleiter führen“, bestätigte Schmitz. Dank des international anerkannten Dualen Systems seien Deutsche Führungskräfte weltweit gesucht. Schmitz appellierte darum auch an die jungen Leute, sich vorübergehend in Richtung Ausland zu orientieren und ihren Horizont zu erweitern.

Hans-Christoph Bruß, Dehoga-Geschäftsführer Karlsruhe, machte den frisch gebackenen Fachkräften ebenfalls Mut: „In unserer Branche gibt es kaum Arbeitslose. Sie haben die Chance, schon in jungen Jahren Karriere zu machen.“