„Stern trifft Schule“ an der Haupt- und Realschule Iffezheim

Azubis aus dem Mercedes-Benz Werk Rastatt geben Technikunterricht in der Haupt- und Realschule Iffezheim

Iffezheim, 11.7.12 – Im Rahmen der Kooperationspartnerschaft mit dem Mercedes-Benz Werk Rastatt hatten alle Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 8 auch in diesem Jahr die Gelegenheit, erste praktische Erfahrungen hinsichtlich ihrer Berufswahl zu sammeln. Die Schülerinnen und Schüler mussten sich für das Projekt „Stern trifft Schule“  bewerben. Mit Hilfe des Ausbildungsmeisters und drei Auszubildenden aus dem Werk Rastatt sollten 15 Schülerinnen und Schüler einen Metallroboter bauen.  Neben neun Jungs nahmen auch sechs Mädchen an diesem Projekt teil. Auf freiwilliger Basis werkelten die Teilnehmer an jeweils vier Nachmittagen an ihren "Robotermännchen". Sie feilten, bohrten, schnitten Gewinde und montierten die kreativ gestalteten "Köpfe" ihrer "Roboter". Angeleitet und unterstützt wurden sie von den Auszubildenden und deren Ausbildungsmeister Dieter Radimersky.

Vor dem Hintergrund der Herstellung eines Robotermännchens wurden wertvolle Tipps für die Berufsrealität gegeben, gerade, was die Materialbearbeitung betrifft.

„Das Pilotprojekt ‚Stern trifft Schule’ hat uns gezeigt, dass es durchaus sinnvoll ist, interessierten Schülern schon früh technische Inhalte zu vermitteln“, so Radimersky. Daneben machten Radimersky und seine Auszubildenden den Jugendlichen deutlich, wie wichtig soziale Kompetenz für Stellensuche und Beruf ist. Vor allem Disziplin, Fleiß und Spaß an Technik werden erwartet. „Wenn den Schülern das früh genug klar ist, können sie gezielt daran arbeiten und haben dann viel bessere Chancen auf eine gute Ausbildung“, sagte Radimersky.

Die Schüler erhielten einen Einblick in technische Arbeitsabläufe und machten Erfahrung mit den Anforderungen eines technischen Berufes. Sie waren begeistert, von der Atmosphäre in den Technikräumen. Eine Schülerin meinte: „Ich fand es toll, wie Herr Radimersky und die Auszubildenden uns angeleitet haben. Es war, als wären wir schon in der Ausbildung.“
Nach vier Tagen konnten die Schülerinnen und Schüler ihren eigenen Roboter und ein Zertifikat über die Teilnahme mit nach Hause nehmen.