Museumsforscher im Museum LA8

Ausstellungsprojekt mit der Theodor-Heuss-Förderschule Baden-Baden

28.3.13 – Am 9. April 2013 um 17.00 Uhr eröffnen die Museumsforscher ihre eigene Ausstellung im Museum LA8: die Schülerinnen und Schüler der Theodor-Heuss-Förderschule Baden-Baden zeigen Drachen aus Pappmaché, Köpfe aus Ton und Gips sowie ein großes Schiff als Gemeinschaftsprojekt aus allen möglichen gesammelten Materialien.

Die kleinen Wunderwerke sind an gemeinsamen Nachmittagen mit den Museumspädagoginnen Mirjam Elburn und Sabine Johann innerhalb der vergangenen Rheinausstellung sowie zur aktuellen Zille-Ausstellung entstanden. Mit ihrer Lehrerin Frau Kahles entdecken die SchülerInnen Thomas Berger, Samantha Blaßmann, Nathan Gebrekiristos, Arda Günes, Robin Guter, Samantha Pufahl, Marvin Piasta und Erik Schmidt jeden Dienstagnachmittag die Ausstellungen und das museumspädagogische Angebot im Museum LA8. Das Kooperationsprojekt zwischen der Theodor-Heuss-Förderschule und dem Museum LA8 ist zunächst auf ein Schuljahr angelegt. Aber Arda Günes ist sich sicher: "Wir kommen jetzt immer!"

Kennengelernt haben die SchülerInnen das Museum als Mirjam Elburn an einem Nachmittag mit dem Forscherkoffer die 10-12-Jährigen in der Schule besuchte. Gemeinsam wurde der Inhalt untersucht und gefragt: Was ist ein Museum? Welche Erfahrungen haben die SchülerInnen mit Museum? Wie soll Museum sein? Von da an gab es jeden Dienstag was zu tun: Ausstellung anschauen, zuhören, Fragen stellen, entdecken, aufschreiben, erforschen. Dann folgte praktisches Arbeiten: Druckplatten aus Styrodur anfertigen und tolle Drachenmotive abdrucken. Außerdem haben die Jugendlichen Aquarellmalerei ausprobiert, Bilder auf Malpappen nach der Erzählung „Der Mäuseturm von Bingen“ gemalt und Radierungen nach den „Heinzelmännchen von Köln“ gefertigt. Ganz beeindruckt waren Robin und Erik von der Radierpresse. Waffeln und Kuchen – eine kleine Weihnachtsfeier – haben Kraft gebracht, um die Presse bedienen zu können.

Zwischenzeitlich wurde die Idee einer Ausstellung geboren, zu der die Museumsforscher bereits fleißig Einladungen entworfen und verteilt haben. Bis zur Eröffnung müssen alle aber noch basteln, malen, abstimmen und viele Fragen rund um einen Ausstellungsaufbau klären, Exponate auswählen, rahmen, aufhängen und – zwischendurch mal eine Pause einschieben, um dann wieder mit viel Spaß Nägel in die Wand zu klopfen und Schildchen zu schreiben.

Das Museum lädt nun gemeinsam mit den Museumsforschern alle Interessenten, SchülerInnen, Lehrer und Familien zur Ausstellungseröffnung am Dienstag nach den Osterferien herzlich ein, dabei zu sein!