Wie geht es weiter nach der Schule?

Berufliche Schulen im Landkreis Rastatt mit vielen Profilen

3.9.14, Landkreis Rastatt – Dennis (15) hat sich bereits entschieden. Nach dem Abschluss der neunten Hauptschulklasse möchte er die zweijährige Berufsfachschule für Elektrotechnik besuchen. Das ist die Richtung, die ihn am meisten interessiert.

Viele Gleichaltrige, die demnächst ebenfalls die Haupt- oder Werkrealschule verlassen werden, sind dagegen noch unschlüssig und überlegen, wie es weitergehen soll. Dennis hofft, dass er nach dem Besuch der zweijährigen Berufsfachschule und der mittleren Reife in der Tasche deutlich bessere Chancen auf einen Ausbildungsplatz haben wird.

„Die beruflichen Schulen im Landkreis Rastatt bieten eine breite Palette an schulischen Bildungsgängen mit sehr hohem Praxisbezug, egal ob man sich für Soziales, Wirtschaft oder Technik interessiert“, heißt es in einer Mitteilung des Landratsamtes Rastatt.

So können sich Schulabsolventen an den zweijährigen Berufsfachschulen gezielt auf einen Beruf vorbereiten und Allgemeinbildung, berufsfachliche und -praktische Kompetenzen erwerben. Und es gibt die Möglichkeit, die Zeit auf eine spätere Ausbildung in dem Beruf anzurechnen.

Eine Verkürzung der Ausbildung kann auch durch den Besuch einer einjährigen Berufsfachschule in Betracht kommen. Auch hier bekommt man praktisches Wissen und Kenntnisse bereits vor einem Ausbildungsstart vermittelt. „Das erleichtert den Einstieg und die Ausbildungsbetriebe wissen dieses intensive Qualifizierungsjahr zu schätzen“, so Lysann Jacob, Sachgebietsleiterin Kreisschulen im Landratsamt.

Für Schüler, die die allgemeine Schule ohne Hauptschulabschluss verlassen haben, bieten die beruflichen Schulen durch das Berufsvorbereitungsjahr oder Vorqualifizierungsjahr (BVJ/VAB) Möglichkeiten. Hier können Jugendliche den Hauptschulabschluss nachholen und ihre Chancen auf eine Ausbildung bzw. Qualifikation erhöhen.

Das Berufseinstiegsjahr (BEJ) bietet sich für Jungen und Mädchen an, die einen Hauptschulabschluss aber noch keinen Ausbildungsplatz haben. In diesem Einstiegsjahr werden Inhalte aus dem ersten Ausbildungsjahr vermittelt und die Chancen für einen passenden Ausbildungsplatz erhöht.

Jacob weist darauf hin, dass die beruflichen Schulen im Landkreis technisch modern ausgestattet sind und eine sehr gute Ausbildung und Qualifikation bieten. Zudem pflegen alle Kreisschulen intensive Kontakte zu den Arbeitgebern in der Region und geben damit beste Chancen auf einen Ausbildungs- und künftigen Arbeitsplatz.

Weitere Infos über Schulen, Profile und Kontaktdaten unter www.hipo-schulen.de.  


Die Berufsschulen im kaufmännischen Bereich sind:
• Handelslehranstalt Bühl (www.hla-buehl.de)
• Handelslehranstalt Gernsbach (www.hla-gernsbach.de)
• Handelslehranstalt Rastatt (www.hla-rastatt.de)

Die Berufsschulen im sozialen Bereich sind:
• Elly-Heuss-Knapp-Schule Bühl (www.ehks-buehl.de)
• Anne-Frank-Schule Rastatt (www.anne-frank-schule-rastatt.de)

Die Berufsschulen im technischen Bereich sind:
• Gewerbeschule Bühl (www.gws-buehl.de)
• Carl-Benz-Schule Gaggenau (www.carl-benz-schule-gaggenau.de)
• Josef-Durler-Schule Rastatt (www.josef-durler-schule.de)
• Papiermacherschule Gernsbach / Schulzentrum Papiertechnik   (www.papierzentrum.org)