Kinderwerk Lima besucht Pädagogium

Pädagogium Baden-Baden

21.11.14, Baden-Baden – Auf Einladung des Peru-Teams besuchte Jürgen Burst vom Kinderwerk Lima aus Heidenheim und drei peruanische Gäste die Schulstiftung Pädagogium. Das Peru-Projekt wird von Helena Bosch, Chantal Hertweck, Moritz Faller und Patrick Ursu aus Oberstufenklassen des Gymnasiums geleitet.

Ziel des Besuchs von Jürgen Burst war, die Klassen 5 und 6 des Gymnasiums und der Realschule über die Lebenssituation vieler armer Kinder in Peru zu informieren. Natürlich war auch Gelegenheit, die Hauptstadt Lima, die Menschen und die geografische Lage kennen zu lernen. Neben vielen Bildern und kleinen Filmausschnitten, auch über die Organisation der täglichen Frühstücke für fast fünftausend Kinder, brachte Jürgen Burst eine ehemalige Schülerin und zwei Lehrer mit, die pantomimisch und auf sehr humorvolle Weise verschiedene Lebensbereiche darstellten. Das in die Aufführung eingebundene Publikum zeigte sich begeistert und applaudierte langanhaltend.

Begrüßt wurden die Gäste vom Peru-Team, das dabei auch mitteilen konnte, dass im Verlauf der vergangenen zwölf Jahre ein Betrag zusammen kam, mit dem knapp 194.000 Frühstücke für die Kinder in Lima ermöglicht werden konnten.
Nach dem Vortrag dankten Chantal Hertweck und Helena Bosch den Gästen für ihren Besuch und übergaben allen ein Präsent zur Erinnerung an den Besuch in der Kurstadt. Schulleiter Michael Büchler schloss die Veranstaltung mit dem Hinweis auf die guten Lebenssituationen in Deutschland und die vielen Länder, in denen es den Menschen viel schlechter geht. Mit einem Hinweis auf den heiligen Sankt Martin forderte er alle Schülerinnen und Schüler auf, über das Peru-Projekt zu Hause zu berichten und sich weiter zu engagieren.

Seit vielen Jahren gehört das Peru-Projekt zu einem der wichtigen Sozialprojekte der Schule. Jahr für Jahr werden Spenden für das Kinderwerk Lima gesammelt und besondere Aktionen durchgeführt. Dazu sind in den einzelnen Klassen Vertreter für das Peruprojekt gewählt.

Besonders freuten sich die Schüler über den Besuch von Anina Kistner, die nach dem Gründer des Peru-Projektes Adrian Sonder, in den Jahren 2009 bis 2012 die Projektleitung innehatte. Sie hat 2012 das Abitur gemacht und studiert aktuell in Koblenz.