Gewinnerprofessoren des DHBW-Ideenwettbewerb

Professoren der DHBW Karlsruhe gewinnen Preis beim DHBW-Ideenwettbewerb

Prof. Dr. Roland Küstermann und Prof. Dr. Dietmar Ratz überzeugten mit ihrem Projekt die studentische Jury

7.4.2015, Karlsruhe – Mit dem DHBW Ideenwettbewerb „Innovative Lehre“ werden besonders innovative Lehrentwürfe an der Hochschule mit 5.000 Euro unterstützt. Eine Jury aus Studierenden wählte dazu im vergangenen Jahr aus einer Vielzahl von Konzepten und Ideen die fünf innovativsten aus. Moderiert durch das Präsidium – vertreten durch den Projektleiter Lehre Dr. Jörn Töpper – wurden anhand der Kriterien Niedrigschwelligkeit, Realisierbarkeit, didaktischer Mehrwert und innovativer Einsatz die Gewinnerin und die Gewinner bestimmt.

Im Rahmen einer Feierstunde stellten die Preisträgerin Prof. Dr. Petra Morschheuser (DHBW Mosbach) und die Preisträger Prof. Dr. Roland Küstermann und Prof. Dr. Dietmar Ratz (DHBW Karlsruhe ), Christoph Blodig (DHBW Heidenheim), Peter Dahlmann und Prof. Dr. Andreas Griesinger (DHBW Stuttgart) sowie Prof. Dr. Bodo Möslein-Tröppner (DHBW Ravensburg) ihre Lehrideen am Dienstag, den 31. März dem interessierten Publikum vor.

Der Präsident Prof. Reinhold R. Geilsdörfer überreichte die Preise persönlich: „Ich freue mich sehr darüber, dass dieser Wettbewerb eine solche Vielzahl an innovativen Lehrkonzepten sichtbar gemacht hat. Er bietet den Prämierten nun auch ein Forum, das es bisher in dieser Form nicht gab – ein weiterer Gewinn dieses Projekts.“ Auch der Vizepräsident für Qualität und Lehre der DHBW, Prof. Dr. Ulf-Daniel Ehlers, zeigte sich hocherfreut über den Erfolg des DHBW Ideenwettbewerbs: „Bei dem erstklassigen, hochschulinternen Bewerberfeld fiel es dem studentischen Auswahlgremium nicht leicht, lediglich fünf Ideen zu prämieren. Mit der Auswahl sind wir aber sehr zufrieden, denn sie zeigt nicht nur die große Zahl, sondern auch die Vielfältigkeit innovativer Lehrideen an unserer Hochschule.“

Das Gewinnerteams der DHBW Karlsruhe Prof. Dr. Roland Küstermann und Prof. Dr. Dietmar Ratz, beide Leiter des Studiengangs Wirtschaftsinformatik, DHBW Karlsruhe, überzeugten mit ihrem Projekt: „MoQiK – Modul- und kursübergreifende Qualitätssicherung im Kerncurriculum“.
Grundidee des Konzepts ist es, in gleichen Lehrveranstaltungen die gleichen Qualitätsmaßstäbe anzusetzen. Lernziele, Lerninhalte und insbesondere Lehr-, Lern- und Übungsmaterial werden (u. a. durch Integration von Inverted Classroom)  zentral angeboten. Den Abschluss bildet eine über alle Kurssäulen hinweg inhaltlich identische Prüfung. Didaktisch wird also auf das Constructive Alignment (CA) gesetzt, die genaue Abstimmung zwischen Lernzielen, Lehrinhalten, Übungen und der zugehörigen Prüfungsleistung.
Zur Umsetzung des (durchaus übertragbaren) Konzepts erfolgt fachlich zunächst eine Konzentration auf die thematisch stark aufeinander aufbauenden Kernmodule „Programmieren und Programmiertechniken“ (mit drei Lehrveranstaltungen im 1. und 2. Semester) und „Entwicklung verteilter Systeme“ (mit zwei Lehrveranstaltungen im 3. und 4. Semester) des Studiengangs Wirtschaftsinformatik.