„Marktplatz der Berufe" am Richard-Wagner-Gymnasium

Interessierte Schüler informieren sich

16.12.2015, Baden-Baden – Als Herr Schmauder, der kommissarische Schulleiter des Richard-Wagner-Gymnasiums, am Samstag, 21. November; um 11.00 Uhr den Startschuss zum zweiten „Marktplatz der Berufe“ gab, war die Mittelebene schon gut mit interessierten Jugendlichen gefüllt. 

Die Mittelebene des Richard-Wagner-Gymnasiums ist der tägliche Treffpunkt für alle Schülerinnen und Schüler, um sich in den Pausen auszutauschen. An diesem Samstag verwandelte sich der Platz des Austausches in einen „Marktplatz der Berufe“. Dem Wunsch der Schüler und Eltern folgend, von Experten über die beruflichen Möglichkeiten beraten zu werden, hat man die Idee entwickelt, die Elternschaft und die Kooperationsfirmen, wie Grenke Leasing AG, Volksbank Baden-Baden Rastatt eG, Barmer GEK, Select, EurAka  Baden-Baden GmbH und Kronimus AG in das Projekt einzubinden.

Die Unternehmen stellten verschiedene Berufsgruppen und die Hochschule ihre Studiengänge, wie es auf Ausbildungsmessen oder auch Studieninformationstagen üblich ist, vor. Dadurch entstand eine sehr kommunikationsorientierte Veranstaltung, die bei beiden Seiten sehr gut ankam. Ohne einen weiten Anfahrtsweg und bei freiem Eintritt konnten sich die Schüler bei Bosch und Siemens, die über die Elternschaft ins Boot geholt werden konnten, in vertrauter Umgebung über ein duales Studium oder andere Ausbildungswege informieren.

Es gab aber noch aller Hand mehr zu erkunden. Die medizinischen Berufe waren ebenfalls vertreten. Vom Logopäden über den Physiotherapeuten zur Krankenschwester bis hin zum Chirurgen, alles Eltern der Schule, die den neugierigen Fragen der Schüler Rede und Antwort standen. Auch der juristische und betriebswirtschaftliche Bereich konnte sich keine Redepause gönnen, denn die interessierten  Schüler fragten ihnen Löcher in den Bauch. Ebenso erging es dem Journalisten und dem Toningenieur. Geplant waren 15-minütige  Vorträge, doch am Ende wollten die Schüler den Raum nicht verlassen und immer noch mehr erfahren, so fasziniert waren sie von den neuen Möglichkeiten, die sich vor ihnen auftaten.

Gefallen hat es wohl allen, den Ausstellern wie auch den Schülern. Die Schüler  haben ihren freien Samstag „geopfert“ um sich mit dem Thema Ausbildung auseinander zu setzen. Sicherlich ist der eine bereits seinem Berufswunsch etwas näher gekommen und der andere hat erfahren, dass eine frühzeitige Orientierung den Weg zum Traumberuf ebnet.

Für Herrn Schmauder ist alles bestens gelaufen, er bedankte sich bei allen, die die Veranstaltung ermöglicht haben, denn ohne das Engagement der Eltern und Lehrer würde es den „Marktplatz der Berufe“ nicht geben.