Sie haben eine gute Zukunft:
Zahnmedizinische Fachangestellte (ZFA)

Die Zahnärzte in Baden-Württemberg informieren

19.2.2016 – Kurz nach der Vergabe der Halbjahreszeugnisse drehen sich viele Überlegungen um den zukünftigen Beruf und die dazu nötige Ausbildung. Das gilt vor allem für Schülerinnen und Schüler, die 2016 die Real- oder Hauptschule beenden. Wer einen attraktiven Gesundheitsberuf anstrebt, ist im Team einer Zahnarztpraxis gut aufgehoben. Das zeigen auch die Zahlen zu diesem Berufsfeld: Nach wie vor belegt die Zahnmedizinische Fachangestellte (ZFA) den fünften Platz unter den von jungen Frauen bevorzugten Ausbildungsberufen. Trotz einer Frauenquote von 98,2 Prozent bei den ZFA-Azubis, interessieren sich in letzter Zeit verstärkt auch junge Männer für diesen Karriereweg, der zudem mit einer Vielzahl von Fortbildungsmöglichkeiten aufwartet. Aufstiegschancen bestehen für Zahnmedizinischen Fachangestellte zum Beispiel im Bereich Prophylaxe oder Praxisverwaltung, außerdem zur Zahnmedizinischen Fach-Assistentin (ZMF) oder zur Dentalhygienikerin (DH).


Traumberuf mit Aufstiegschancen
Rund 12.000 Schulabgänger haben im vergangenen Jahr deutschlandweit ihre ZFA-Ausbildung begonnen. In Baden-Württemberg zählte man im März 2015 in den verschiedenen Jahrgangsstufen rund 4.500 ZFA-Auszubildende, von denen 54 Prozent einen Realschulabschluss hatten. Die in der Regel dreijährige Ausbildung, die in der Praxis und in der Berufsschule stattfindet, ist vielfältig und verbindet High Tech mit menschlichen Qualitäten, fordert handwerkliche Geschicklichkeit und Köpfchen, Teamgeist und gute Umgangsformen.

Die Fähigkeit, auf Menschen in besonderen Situationen zuzugehen, ist eine wichtige Grundlage für den angestrebten Beruf. Schließlich assistieren ZFAs bei Untersuchungen und zahnmedizinischen Eingriffen, klären Patienten über persönliche Mundhygiene auf, nehmen Maßnahmen zur Vorbeugung gegen Karies und Zahnfleischerkrankungen vor, fertigen Röntgenaufnahmen an und machen kleinere Laborarbeiten - immer in engem Kontakt mit der Zahnärztin oder dem Zahnarzt. Das gilt auch für die verwaltungstechnischen Aufgaben, die im Alltag bei der Behandlung und in der Kommunikation mit den Patienten wichtig sind.

Wer sich für die vielfältigen und attraktiven Berufe in einer Zahnarztpraxis interessiert, kann sich an seinen Hauszahnarzt wenden. Noch gibt es im ganzen Land freie Lehrstellen.

Wer im Internet nach Informationen sucht, findet bei der Landeszahnärztekammer Baden-Württemberg interessante Einzelheiten zum Berufsbild, zu Aufstiegschancen, Fortbildung oder Begabtenförderung. Ein Film über die ZFA-Ausbildung ist ebenfalls abrufbar unter http://www.lzkbw.de/Praxisteam.