10 Jahre Schüleraustausch des LWG mit einem Zagreber Gymnasium

10. Schüleraustausch mit Zagreber Gymnasium

Kroatische Hauptstadt in Superlativen erlebt – Gegenbesuch im Herbst in Rastatt

12.5.2016, Rastatt – Jede Menge Sehenswürdigkeiten, eine Millionenstadt mit vielen Parks und Plätzen sowie offene und gastfreundliche Menschen erlebten 14 Schülerinnen und Schüler vom Ludwig-Wilhelm-Gymnasium während eines 11-tägigen Aufenthaltes in der kroatischen Hauptstadt Zagreb.

Der Schüleraustausch zwischen dem LWG und einem Zagreber Gymnasium fand nun schon zum 10. Male statt. In einem Projekt beschäftigten sich die deutschen und kroatischen Partner mit Superlativen, die Zagreb so zu bieten hat, und das sind nicht wenige. So stellte man das älteste Jägerhorn und das teuerste Hotel (Esplanade), den ältesten und den größten Park (Maksimir), die längste und die beliebteste Straße ebenso in Wort und Bild vor, wie auch den Dom als höchstes und das Parlament als bedeutendstes Gebäude. Die Schüler beschäftigten sich auch mit der ältesten und der modernsten Schule oder mit der ältesten und der modernsten Bibliothek. „In der Universitätsbibliothek haben wir auch sehr viele deutsche Bücher gefunden“, so die erstaunte Feststellung einer Schülerin. In der Projektarbeit lernten die Rastatter Zagreb auch als Hauptstadt mit einer ausgeprägten Kaffeekultur mit den zahllosen Straßencafés kennen.

Auch hatten die Gäste Gelegenheit, den Unterricht ihrer Partner zu besuchen und in den Unterrichtsalltag hinein zu schnuppern. Auf großes Erstaunen stieß der Schulunterricht, der in Wechselschichten stattfindet, eine Woche vormittags und eine Woche nachmittags.

Ein Tagesausflug führte die Schüler zum Weltnaturerbe Plitvicer Seen. Auf schmalen Stegen und Wegen vorbei an tosenden und Gischt sprühenden Wasserfällen erlebten die Rastatter ein Schauspiel der der Natur. Ein Ausflug in die Barockstadt Samobor mit der Verkostung der legendären Cremeschnitten gehörte ebenso zum abwechslungsreichen Programm.

Die Schüler wohnten in Gastfamilien und konnten so hautnah Land und Leute erleben und erfahren. So standen in den Familien vielfältige landestypische Spezialitäten auf dem Speisezettel. Zahlreiche Unternehmungen mit den Gasteltern sorgten für Abwechslung. Fahrten ans Meer nach Pula, Rijeka oder Zadar oder zum Neandertalmuseum in Krapina gehörten ebenso dazu wie der gemeinsame Besuch eines Gottesdienstes oder die Feier des Weißen Sonntages.

Wenn in der Kommunikation die deutsche Sprache nicht ausreichte, wich man auf das Englische aus und bei abendlichen Kinobesuchen gab es englische Filme mit kroatischen Untertiteln.

In den abendlichen Rückmeldungen an die betreuenden Lehrer Martin Kimmig und Birgit Bäuerle reflektierten die Schüler das Erlebte. Der Blick ist schon auf den Herbst gerichtet, wenn die kroatischen Freunde nach Rastatt kommen.

Die Rastatter Schüler vor der Kulisse der Wasserfälle in Plitvice.